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Ratgeber Vermögensaufbau

Geld richtig anlegen:
Warum Streuung so wichtig ist

Geld richtig anlegen fängt nicht mit der Frage an, welcher Fonds der beste ist. Es fängt mit der Aufteilung an: Wie viel bleibt als Rücklage auf dem Konto, wie viel geht in Aktien, und was gehört sonst noch dazu? Hier steht, warum Streuung so wichtig ist und aus welchen Bausteinen eine Aufteilung bestehen kann.

Dennis Mann Von Dennis Mann · freier Berater für Vermögensaufbau aus Mannheim
Veröffentlicht am

Geld richtig anlegen:
Die kurze Antwort

Kurz gesagt

Nicht alles auf eine Karte setzen. Wer sein ganzes Geld in eine einzelne Aktie steckt, kann im schlimmsten Fall alles verlieren. Breit gestreut sinkt dieses Risiko spürbar1. Zuerst kommt der Notgroschen aufs Tagesgeld2, dann wird der Rest auf mehrere Bausteine verteilt. Wie viel davon in Aktien geht, hängt vor allem davon ab, wie lange du das Geld nicht brauchst.

Was Streuung bedeutet

Streuen heißt: Du verteilst dein Geld so, dass ein einzelner Ausfall dich nicht umwirft. Gestreut wird auf drei Ebenen:

  • Regionen: nicht nur Deutschland, sondern viele Länder.
  • Branchen: nicht nur Technik oder nur Autos, sondern viele Bereiche der Wirtschaft.
  • Anlageklassen: nicht nur Aktien, sondern zum Beispiel auch Anleihen, Bargeld-Rücklage oder eine Immobilie.

Ein breit gestreuter Aktien-ETF erledigt die ersten beiden Ebenen auf einmal. Der Index MSCI World enthält zum Beispiel rund 1.350 Aktien aus 23 Industrieländern1. Was ein ETF genau ist, steht im Ratgeber Depot eröffnen.

Geld aufteilen:
die Bausteine im Überblick

Beispiel, keine Empfehlung
  • Aktien weltweitViele Unternehmen aus vielen Ländern und Branchen. Oft das Fundament.
  • Aktien mit SchwerpunktBestimmte Regionen, Branchen oder Themen. Mehr Chancen, aber auch mehr Schwankung.
  • AnleihenDu leihst Staaten oder Unternehmen Geld gegen Zinsen. Schwanken meist weniger als Aktien.
  • Mischfonds und SonstigesFonds, die selbst mehrere Anlageklassen mischen, oder weitere Bausteine.
  • Notgroschen: nicht im DepotDeine Rücklage für Notfälle gehört aufs Tagesgeld, nicht in den Sparplan2.

Wichtig: Das Diagramm ist ein frei gewähltes Beispiel zur Veranschaulichung, ohne Prozentangaben und ohne Empfehlungscharakter. Welche Aufteilung zu dir passt, hängt von deinem Ziel, deiner Anlagedauer und deiner Risikobereitschaft ab.

Der Notgroschen gehört nicht ins Depot

Die Waschmaschine geht kaputt, das Auto muss in die Werkstatt, der Job wackelt. Für solche Fälle brauchst du Geld, das sofort verfügbar ist und nicht gerade 30 % im Minus steht. Deshalb liegt die Rücklage auf dem Tagesgeld2.

Der Notgroschen schützt auch dein Depot: Wer eine Rücklage hat, muss in einer Börsenkrise nichts zum schlechten Kurs verkaufen. Dass er dabei an Kaufkraft verliert, ist der Preis für die Sicherheit. Warum, steht in Inflation einfach erklärt.

Wie viel in Aktien?

Dafür gibt es keine feste Zahl, die für alle passt. Zwei Fragen helfen:

1

Wie lange brauchst du das Geld nicht?

Je länger der Anlagehorizont, desto besser lassen sich Schwankungen aussitzen1. Geld für das Auto in zwei Jahren gehört nicht in Aktien, Geld für die Rente in 25 Jahren eher schon.

2

Wie gut hältst du Schwankungen aus?

Ein Sparplan auf den Weltaktienindex lag im Krisenjahr 2008 nach einem Jahr 42,2 % im Minus1. Wer bei so einem Minus nachts nicht schlafen kann und verkauft, sollte weniger in Aktien stecken.

Die ganze Spanne aus 50 Jahren findest du im Ratgeber Wie riskant ist ein ETF-Sparplan? Was aus einer monatlichen Rate werden kann, zeigt der ETF-Sparplan-Rechner.

Und die vermietete Wohnung?

Auch eine vermietete Wohnung kann ein Baustein sein. Sie ist ein Sachwert wie Aktien, funktioniert aber anders: Die Bank finanziert einen großen Teil, die Miete trägt einen Teil der Rate, und du hast Arbeit mit Mietern und Verwaltung. Ob sich eine Wohnung für dich rechnet, ehrlich und mit schlechtestem Fall, steht im Ratgeber Wohnung als Kapitalanlage.

Einen Überblick über alle Bausteine findest du auf der Seite Vermögensaufbau mit ETF-Sparplan.

Welche Aufteilung passt zu dir?

Das hängt von deinem Ziel, deiner Anlagedauer und deiner Risikobereitschaft ab. Im Vermögens-Check erarbeiten wir das gemeinsam. Kostenlos und unverbindlich.

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Weiterlesen zum Vermögensaufbau

Häufige Fragen zur Geldanlage

Was ist Vermögensaufbau?

Vermögensaufbau heißt, über Jahre gezielt Geld anzulegen, damit es mehr wird, statt von der Inflation aufgefressen zu werden. Typische Bausteine sind ein Sparplan in breit gestreute Fonds oder ETFs, Sachwerte wie eine vermietete Wohnung und eine Rücklage für Notfälle.

Warum ist Streuung so wichtig?

Weil einzelne Unternehmen pleitegehen können, ein breiter Markt aus vielen Unternehmen aber kaum ganz. Breit gestreut in Aktien unterschiedlicher Branchen zu investieren, verringert spürbar das Risiko eines Totalverlusts.

Wo soll mein Notgroschen liegen?

Auf dem Tagesgeld, nicht im Depot. Dort ist er sofort verfügbar und schwankt nicht.

Warum nennt ihr hier keine konkreten Fonds oder ETFs?

Weil die passende Auswahl und Aufteilung von deinem Ziel, deiner Anlagedauer und deiner Risikobereitschaft abhängt. Das kann eine Webseite nicht wissen. Den Plan erarbeiten wir im persönlichen Gespräch.

Quellen

  1. Deutsches Aktieninstitut, MSCI World-Rendite-Dreieck für die monatliche Geldanlage, Stand 31.12.2025 („Breit gestreut in Aktien unterschiedlicher Branchen zu investieren, verringert spürbar das Risiko eines Totalverlustes“; Zusammensetzung des Index; Anlageregel „Je länger der Anlagehorizont …“; 1-Jahres-Wert 2008): dai.de
  2. Verbraucherzentrale, Geldanlage und Altersvorsorge: So legen Sie Ihr Erspartes am besten an, Stand 21.01.2026: verbraucherzentrale.de

Dieser Artikel ist eine allgemeine Information und keine Anlageberatung. Das Diagramm ist ein Beispiel ohne Empfehlungscharakter. Kapitalanlagen schwanken, Verluste sind möglich. Stand 20.10.2026, alle Angaben ohne Gewähr.

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Worum geht es dir?

Wie arbeitest du?

Hast du schon eine Wohnung im Blick?

Wie viel Eigenkapital könntest du einsetzen?

Inklusive Kaufnebenkosten. Eine grobe Schätzung reicht.

Was hält dich bisher am meisten zurück?

Wie alt bist du?

Wie arbeitest du?

Was hast du schon für die Rente?

Wie viel könntest du im Monat für deine Altersvorsorge einsetzen?

Eine grobe Schätzung reicht. Wir rechnen es im Gespräch genau aus.

Was beschäftigt dich am meisten?

Wie viel könntest du im Monat zur Seite legen?

Eine grobe Schätzung reicht.

Hast du schon Erspartes, das du anlegen möchtest?

Zusätzlich zur monatlichen Rate. Eine grobe Schätzung reicht.

Hast du schon ein Depot?

Wofür möchtest du Vermögen aufbauen?

Was hält dich bisher zurück?

Wie alt bist du?

Wie arbeitest du?

Was ist dir gerade am wichtigsten?

Worum geht es dir bei Versicherungen?

Wie arbeitest du?

Wie sieht es bei deinen Verträgen aus?

Wann möchtest du starten?

Wie möchtest du sprechen?

Wie heißt du?

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Ich rufe dich an oder schreibe dir per WhatsApp, ganz wie du magst.

Und wie per E-Mail?

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